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Filmübersicht  Kino Klub K3  09.2017 - 02.2018

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Do.  14. September 2017 – 20.00 Uhr    The Salesman
Iran/Frankreich 2016 – 123 min, Regie: Asghar Farhadi

Inhalt: Ein Ehepaar in Teheran, das an einer Inszenierung von Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ mitwirkt, muss Hals über Kopf seine Wohnung verlassen und findet Unterschlupf in Räumen, die zuvor einer als Prostituierte diskreditierten Mieterin gehörten. Als die Ehefrau abends die Wohnungstür offen lässt und von den Nachbarn bewusstlos vorgefunden wird, gerät die Ehe in eine schwere Krise. Das von subtilen Metaphern durchwebte Beziehungsdrama reflektiert die Probleme eines gebildeten Paars aus dem iranischen Mittelstand, das mit Fragen um Scham, Bloßstellung und Ehrgefühlen konfrontiert wird. Der fantastisch gespielte und elegant inszenierte Film spiegelt kunstvoll das Scheitern an den Geschlechterrollen; die packende Tätersuche entlarvt er als zweiten Akt einer Entmachtung im Ringen um Wahrheit, Rache und Vergebung.

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Do. 12. Oktober 2017 – 20.00 Uhr      Die andere Seite der Hoffnung
Finnland/ D 2017 – 98 min, Regie: Aki Kausrismäki

Inhalt: Ein junger Syrer, dessen Familie im Bürgerkrieg fast komplett getötet wurde, kommt nach seiner Flucht quer durch Europa nach Finnland, wo er Asyl beantragt, dann aber untertaucht, als man ihm dies verwehrt. In dem wortkargen Neubesitzer eines schäbigen Restaurants findet er einen unerwarteten Beschützer, der ihn in seine exzentrische Belegschaft aufnimmt. Eine mitunter märchenhaft anmutende Tragikomödie, in der Aki Kaurismäki das mit viel Respekt behandelte Flüchtlingsschicksal meisterhaft mit grandiosen Szenen seines lakonischen Humors verknüpft. In der Zeichnung der politischen Hintergründe erhebt sein Film keine Anklage, spricht sich dafür aber nachdrücklich für Mitgefühl, Solidarität und Humanismus aus.   
Link für die Presse:
http://presse.pandorafilm.de/list.php?movie=dasdh

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Do. 09. November 2017 – 20.00 Uhr      Die Überglücklichen
Italien/ Frankreich 2016 – 116 min, Regie: Paolo Virzi

Inhalt: Zwei grundverschiedene Frauen, die eine bipolar, die andere eine Borderline-Persönlichkeit, leben in einer psychiatrischen Anstalt und halten sich jene Wahrheiten vor, die jede für sich allein ignoriert. Sie nutzen eine Möglichkeit zur Flucht und reisen durch die sommerliche Toskana, was sie mit wichtigen Stationen ihrer Vergangenheit konfrontiert. Eine ebenso humorvolle wie lebensbejahende Tragikomödie, die die Schnittmenge von verrückt und normal erkundet. Getragen wird der Film von seinen zwei überragenden Hauptdarstellerinnen, die die zwischen ernsthafter Auseinandersetzung und sprühendem Buddy Movie pendelnde Handlung verschwenderisch mit emotionalem und komödiantischem Zündstoff versehen.

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Do. 14. Dezember 2017 – 20.00 Uhr       Manchester by the Sea
USA 2016 - 138 min, Regie: Kenneth Lonnergan

Inhalt: Ein schweigsamer Einzelgänger, der als Hausmeister in Boston arbeitet, kehrt anlässlich des Todes seines Bruders in seine kleine Heimatstadt an der US-amerikanischen Ostküste zurück. Als er die Vormundschaft für seinen 16-jährigen Neffen übernehmen muss und es zum Wiedersehen mit seiner Ex-Frau kommt, brechen tiefe seelische Wunden wieder auf. Packendes, komplex konstruiertes Drama um Schuld und Erlösung, das in intensiven Rückblenden die ganze Tragik, Verletztheit und Schuld der Hauptfigur enthüllt. Die emotional und psychologisch genau gezeichneten, grandios gespielten Figuren halten stets die innere Spannung aufrecht.

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Do. 11. Januar 2018 – 20.00 Uhr             Beuys 
Deutschland 2017 – 107 min, Regie: Andreas Veiel

Inhalt: Porträt des Künstlers Joseph Beuys (1921-1986), der mit seinen häufig aus Fett und Filz gestalteten Installationen nicht nur die kulturelle Öffentlichkeit aufwühlte, sondern auch mit seinen politischen Interventionen für Aufsehen sorgte. Beuys’ ikonische Erscheinung und seine Streitbarkeit machten ihn zum begehrten Objekt der Medien, was der materialreiche, in einem langen Konzentrationsprozess entstandene Dokumentarfilm dazu nutzt, den „ganzen“ Beuys vorzustellen. Die collagenartige Gestaltung erzeugt eine große Unmittelbarkeit, die den historischen Abstand aufhebt und Beuys’ Werk ebenso wie seine Botschaft für die Gegenwart erschließt. Einführung zu Beuys durch Werner Meyer, Leiter Kunsthalle Göppingen


Do. 08. Februar 2018 – 20.00 Uhr  Überraschungsfilm – der Filmtitel wird im Dezember HIER auf der Homepage des Kunstvereins www.kunstverein-goeppingen.de und über die Medien bekannt gegeben.

 



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