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Zibonike_neu

Kunstverein Göppingen in der Kunsthalle Göppingen
„Jan Köchermann. Dead End Lopes“
26. November 2010 – 16. Januar 2011 ->>> mehr



Ausstellung auf dem Spitalplatz

Skulptur „ZIBONIKE“  von Robert Schad
auf dem Spitalplatz in Göppingen

Für den Spitalplatz hat Robert Schad aus Vierkantstahl eine mehr als
7 Meter hohe, auf drei Punkten lagernde, in sich gedrehte Schleife geschaffen:
                                         Z I B O N I K E

Robert Schads Renommee des bedeutenden zeitgenössischen Stahlbildhauers haben sicherlich der „Stuttgarter Weg“, der das Parlamentsgebäude mit dem Abgeordnetenhaus verbindet und das auf dem Santuario de Fatima in Portugal entstandene „Cruz Alta“ befördert.
Aus massivem Vierkantstahl schafft er Zeichnungen im Raum, Linienverläufe entstehen aus der Addition unterschiedlich langer, gerader Teile, die verschweißt werden.

Robert Schad merkt an:
“ Durch die Verwendung von Vierkantstahl in einem konstant gleichen Materialquerschnitt, den ich in fast ungegrenzter Vielfalt schneiden und verschweißen kann, habe ich mir eine organische Sprache erschlossen, die vom Schreiben, von der Bewegung her kommt. Oft fließen in die Formung auch körperliche Urhaltungen ein, die ich in mir empfinde. Ich spüre die Bedeutung, die die Gelenke für meine Bewegung haben. Ähnliches lässt sich für die Skulpturen sagen, wo ich durch Schweißen Gelenke herstelle, wenn zwei Bewegungslinien miteinander verbunden werden“

Eine solche Verlaufsform entfaltet sich mit weiten Schwingen und Bögen im Raum. Die Schwere des massiven Stahls ist aufgehoben. Die skulpturale Raumschrift ist gleichsam tänzerisch und erscheint wie eine Art Choreographie von körperlichen Befindlichkeiten.

Zibonike - eine Idee entsteht

Zibonike

Zibonike_neu

©Bilder von
Robert Schad,
VG Bild-Kunst,
Bonn 2008